Heute ist mein Geschenk an dich: Ich habe ein kurzes Video aufgenommen – 3 Minuten, in denen wir einfach gemeinsam atmen. Stille. Präsenz.
Immer wieder schlage ich meinen Patientinnen und Patienten dasselbe vor: Einfach drei Minuten atmen.
Kaum jemand glaubt beim ersten Mal, wie effektiv das wirklich ist – weil drei Minuten soooo kurz klingen.
Andererseits sind drei Minuten oft länger, als die meisten Menschen an einem ganzen Tag am Stück nur atmen und sich Zeit für sich nehmen.
Das hat mich selbst immer wieder überrascht. Und bewegt.
5 weitere Wege, dein Nervensystem zu beruhigen
1. Länger ausatmen als einatmen. Der Ausatem aktiviert deinen inneren Ruhemodus. Probier's: 4 Sekunden einatmen, 7 halten, 11 ausatmen. Schon nach 3 Runden spürst du den Unterschied.
2. In die Hände kommen. Reib deine Handflächen aneinander, spür die Wärme, leg sie auf dein Herz. Diese kleine Geste bringt dich zurück zu dir.
3. Über die Füße erden. Stell dich barfuß auf den Boden. Spür, wie du getragen wirst. Klingt simpel – wirkt tief!
4. Summen oder singen. Der Vagusnerv – dein wichtigster Ruhenerv – liebt Vibration. Ein leises Summen reicht völlig.
5. Augen zu. Nichts tun. Einfach da sein. Drei Minuten. Mehr braucht es oft nicht.
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